© 2015 by Gianna Rutz aka. traveladdict
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                   NEW YORK FÜR SPARFÜCHSE

 

               

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

             

     SPAR-TIPPS FÜR DIE BUCHUNG

Unter airbnb.com findest Du lauter günstige Ferienwohnungen welche Du zum gleichen- oder niedrigeren Preis wie ein Hotelzimmer bekommst.
Der Vorteil ist, dass der Preis sich durch 2 (falls Du mit jemandem anderen reist) teilt und ihr auch mal selbst kochen könnt.

Lass Dich nicht von Medien täuschen. Airbnb ist aufgrund einzelner schlechter Bewertungen etwas umstritten.
Ich kann mir gut vorstellen, dass die Tourismusbranche unter den günstigen Angeboten leidet und deswegen nur von diesen Bewertungen berichtet wird.
Ich mache jedenfalls ausschliesslich positive Erfahrungen. Ausserdem kann man auch in Sachen Hotel ganz schön ins Klo greifen.

Den günstigsten Flug dazu findest Du wahrscheinlich unter scyscanner.ch. Solltest Du die Seite nicht finden, suche sie am besten über Google.
Noch mehr sparen kann man mit einem Flug ab Mailand.
Wer nicht gerne mit öffentlichen Verkehrsmitteln reist, findet dort Parkplätze ab 20 Euro pro Woche.
Allen anderen empfehle ich wärmstens meinfernbus.de. Von Zürich nach Mailand und zurück bezahlt man beispielsweise ca. 38 Euro und die Fahrt dauert rund 3h.


Was Deutschland betrifft ist es aufgrund der Grösse des Landes wahrscheinlich nicht so einfach einen anderen Flughafen zu wählen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

     DIE PLANUNG
 

Spontanität ist super und macht Spass.
Allerdings solltest Du deine Reise unbedingt etwas planen, denn diese Stadt ist einfach riesig und es bedarf etwas an Zeit jeden Bezirk zu erforschen.

 

Ich habe es so gemacht, dass ich mir eine Liste mit Zieldestinationen erstellt habe.
Wenn Du deine gewünschten Sehenswürdigkeiten ein wenig nach Bezirk sortierst, sparst Du viel Zeit und vor allem Taxigeld.


Beschränke dich bei deiner Planung auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Ansonsten wirst Du dir viel zu viel vornehmen, denn manchmal bleibt man auch an einem Ort hängen.

 

Falls Du auch zu der Sorte ich-kauf-das-was-mir-gefällt-statt-das-was-ich-brauche gehörst, kannst Du dir ja auch dafür eine kleine Einkaufsliste mit den dringendsten Sachen machen. Speziell Kleidung und Beautyartikel sind in den U.S.A. nämlich extrem günstig.


 

 

 

     DIE BESTE REISEZEIT


Vielleicht sollte ich Dir eher verraten wann Du NICHT fliegen solltest.

Ich dachte mir damals, dass die Stadt über Weihnachten doch bestimmt wunderschön sein muss.
Die Dekorationen und Beleuchtungen in Kombination mit dem winterlich weissen Kleid würden zauberhaft aussehen.

Die Realität war leider etwas anders.
Die Strassen waren so überfüllt, dass man sich nur noch im Mäuschenschritttempo fortbewegen konnte, wenn man vor guten Restaurants nicht 2h anstehen wollte, brauchte es eine Reservation. In den Shops waren die Schlangen an der Kasse so lange dass sie bis zur Eingangstür reichten.
Nach 11 Uhr morgens noch einkaufen zu gehen war demzufolge undenkbar.

Wer die Stadt zur Weihnachtszeit besucht bekommt ein völlig anderes Bild als andere die beispielsweise im April anreisen. Im Frühling und Herbst hat es massiv weniger Leute und Du kannst in aller Seelenruhe alles anschauen oder etwas einkaufen gehen. Auch die Preise sind viel tiefer.
Ich habe für einen Hotdog an der Strasse ca. 1-2 Dollar bezahlt (im April), während ich im Dezember am selben Stand bis zu 4 Dollar bezahlt habe.

Fazit: Die besten Zeiten um New York zu bereisen sind dann wohl Frühling und Herbst.

 


 

     DIE LEUTE

Mir fällt vermehrt auf, dass Amerika als Solches nicht mehr so beliebt ist wie früher.
Wenn man ein bisschen umher hört, verbinden viele das Land mit Krieg oder Ausbeutung.

Man darf hier jedoch keinesfalls die amerikanische Regierung mit dem Volk selbst gleich stellen. Das Volk ist oft nicht einverstanden damit, was in ihrem Land vor sich geht.

 

Meinen Erfahrungen zufolge ist man schnell „a Friend“. Ob diese Freundschaft dann auch noch hält wenn Probleme folgen sieht man erst wenn es so weit ist. Man sollte nicht alle Menschen in denselben Topf werfen.

Als Tourist erlebt man jedenfalls insbesondere die New Yorker als sehr hilfsbereit (ja auch die Polizisten) und überaus warmherzig.
Service wird in dieser Stadt meiner Meinung nach eindeutig grossgeschrieben. Egal ob im Restaurant oder im Schuhgeschäft: Sie wollen dass Du dich wohl fühlst.

 



     SHOPPINGTIPPS

Der bekannteste und definitiv teuerste Ort einzukaufen ist Manhattan (das Zentrum).

 

Bevor Du Dich jedoch in Midtown umschaust und etwas kaufst, begib dich am besten gleich am ersten Shoppingtag zum Port Authority Bus Terminal und löse ein Ticket nach New Jersey zum Woodburry Common Outlet. Glaube mir: Du wirst es bereuen wenn Du (falls überhaupt) erst am letzten Tag dahin fährst und deine bereits in Manhattan gekauften Artikel bis zu 80% günstiger siehst. Übrigens hat es nicht nur für Damen tolle Shops!

 

Ein Busticket kostet zwar 40 Dollar, lohnt sich aber wirklich wenn dein Einkauf 300 Dollar statt 1‘000 Dollar kostet!
Die Fahrt dauert ungefähr 1.5h und es fährt jede Stunde ein Bus zurück nach Manhattan.

 

Sollte deine Wishlist noch immer halbvoll sein, kannst Du trotzdem noch in Manhattan auf die Jagd gehen.

Noch empfehlenswerter ist jedoch Brooklyn. Wenn Du jetzt denkst, dass Brooklyn zu kriminell ist kann ich dich beruhigen.
Durch die ganze Teuerung der Mieten in Manhattan, leben mittlerweile sehr viele Familien und Studenten in Brooklyn.
Der ganze Bezirk ist viel moderner geworden. Shoppingtechnisch ein absolutes Mecca…

 

Am besten nimmst Du die rote Subway Nr. 2 ab Times Square und steigst bei der Station „Borough Hall“ aus.
Die Flatbush Avenue befindet sich unweit von dieser Station.
Idealerweise läufst Du diese Avenue entlang, denn dort findest Du nämlich hammermässige Shops.

 

Mein absoluter Favorit ist „Conway“.
Mein Freund hat einige Markenpullover für je 10 Dollar gekauft. Die Qualität ist keinesfalls mangelhaft und es handelt sich auch nicht um Fälschungen!  

Für Girls hat es ebenfalls interessante Sachen. Ich persönlich habe mir im Conway die weichsten Pyjama Hosen meines Lebens für 3Dollar gekauft.

 

Ein letzter Tipp: Damit Du an der Kasse keine bösen Überraschungen erlebst, vergiss niemals die Steuern dazuzurechnen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                         

     FOOD
 

Grundsätzlich findest Du in der ganzen Stadt köstliche Lebensmittel. Lasse dich nicht von der Optik der Food Trucks abschrecken, denn es gibt solche die echt geniales Essen bieten und auch bei den Einheimischen sehr beliebt sind.

Anders als bei uns in Europa, weiss man schon vor Betretung eines Lokals auf was man sich einlässt.
In Amerika werden Restaurants kontrolliert und die Kontrolleure sind verpflichtet jedes Lokal mit einem A, B oder C-Sticker an der Eingangstür zu bewerten. „A“ stellt dabei beispielsweise ausgezeichnete Hygienebedingungen dar während in einem Lokal mit Bewertung „C“ noch Verbesserungspotential herrscht.

 

Wenn Du so tickst wie ich, wirst Du nach ein paar Fast Food Meals genug davon haben und Heisshunger auf Pasta bekommen. Italienische Restaurants in New York haben mich bisher leider nur enttäuscht. Vielleicht täusche ich mich, aber mir scheint als kennen die Amerikaner keinen Unterschied zwischen Pepperoni- und Tomatensauce. Aus diesem Grund habe ich persönlich in New York nie authentisches Essen vom Italiener bekommen.
Solltest Du hierfür einige Tipps haben lass es mich wissen! ;-)

 


     SEHENSWÜRDIGKEITEN OHNE ANSTEHEN?
 

Ja, für gewisse Sehenswürdigkeiten stehst Du bis zu 3h an und zahlst viel zu viel.
Wenn Du jedoch die meisten davon sehen willst und deine Zeit oder dein Budget begrenzt sind, lohnt es sich einen New York Pass unter www.newyorkpass.com zu bestellen. Du kannst damit wie ein VIP an der Schlange vorbeigehen und bezahlst auch noch weniger als die anderen.
Zu der Karte dazu erhältst Du ein kleines Büchlein mit Museum-Tipps oder guten Restaurants etc.